Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein nennt sich 1. Narrenzunft Schwaikheim, abgekürzt 1. NZ Schwaikheim, und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht
eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“. Er hat seinen Sitz in Schwaikheim.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des heimatlichen fasnachtlichen Brauchtums.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Kontaktpflege zu in- und ausländischen fasnachtlichen und sonstigen heimatpflegerischen Gruppen und Gesellschaften, Vereinen und Organisationen.

Der Verein will dazu beitragen, das kulturelle Leben der Gemeinde Schwaikheim zu bereichern.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder können Personen sein, die aktiv oder passiv sich zu den Grundsätzen des Vereins bekennen und diese unterstützen. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Mitgliedschaft eines gesetzlichen Erziehungsberechtigten erforderlich.

Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die
Ziele des Vereins ideell oder finanziell unterstützen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet die Mitgliederversammlung.

Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste um den Verein bzw. um das
fasnachtlichen Brauchtum erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Rechte der Mitglieder
  1. Teilnahme an der Abstimmung bei einer Mitgliederversammlung, sofern das Mitglied das 16. Lebensjahr vollendet hat.
  2. Einreichung von Anträgen zur Beschlussfassung an den Vorstand und die Mitgliederversammlung
Pflichten der Mitglieder
  1. Förderung der Vereinszwecke.
  2. Zahlung des Jahresbeitrages.
Erlöschen der Mitgliedschaft
  1. Bei natürlichen Personen durch den Tod.
  2. Bei juristischen Personen durch den Verlust der Rechtsfähigkeit.
  3. Durch Austritt. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden und kann nur 3 Monate vor Aschermittwoch erfolgen.
  4. Durch Ausschluss. Er erfolgt, sofern Mitglieder der Satzung und den Vereinsinteressen zuwiderhandeln und das Ansehen des Vereins schädigen. Dazu ist der Beschluss des Vorstandes und Ausschusses mit 3/4 Mehrheit erforderlich.

§ 4 Organe des Vereins

  1. Mitgliederversammlung
  2. Ausschuss
    Er besteht aus
    a) den 4 Mitgliedern/innen des Vorstandes
    b) Maskenwart / in
    c) Häswart / in
    d) 2 weiteren Mitgliedern/innen des Vereins
  3. Vorstand
    Er besteht aus
    a) dem / der 1. Vorsitzenden
    b) dessen Stellvertreter / in
    c) dem Schriftführer / in
    d) dem Kassenführer / in

§ 5 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet mindestens 1 Mal im Jahr statt. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle vom Stellvertreter, 4 Wochen vorher unter
Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen oder per e-mail an die zuletzt bekannte Adresse des Mitglieds.

Die Mitgliederversammlung beschließt über alle wichtigen Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht andere Vereinsorgane nach Gesetz und Satzung zuständig sind, insbesondere über

  1. den Bericht über das abgeschlossene Geschäftsjahr
  2. den Kassenbericht
  3. die Entlastung des Vorstandes
  4. die Wahl des Vorstandes und des Ausschusses
  5. die Wahl der Kassenprüfer / innen
  6. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
  7. die Ernennung von Ehrenmitgliedern
  8. die Änderung der Satzung
  9. die Auflösung des Vereins.

Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies ein Viertel der Mitglieder unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig; sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Abstimmenden. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder. Ein Antrag auf Satzungsänderung muss mit seinem Wortlaut in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung aufgenommen werden.

§ 6 Ausschuss

Die Aufgabe des Ausschusses besteht in der Geschäftsführung des Vereins im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, der Gesetze und der Satzung.

Der Ausschuss kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Unterausschüsse bilden und weitere Mitglieder und auch Nichtmitglieder zur Mitarbeit heranziehen. Die Vertreter der ortsansässigen Vereine können ebenfalls in diesen Unterausschüssen tätig werden.

Scheidet ein Ausschussmitglied aus, so kann der Ausschuss ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer wählen.

Der Ausschuss ist vom 1. Vorsitzenden oder im Verhinderungsfalle vom Stellvertreter mindestens 1 Woche vorher einzuberufen. Telefonische Einladung ist möglich.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Der Ausschuss wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

§ 7 Vorstand

Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Vereinsgeschäfte und die Durchführung der Aufgaben, welche die Mitgliederversammlung und der Ausschuss ihm übertragen. Der 1. Vorsitzende und der Stellvertreter vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB, wobei jeder allein vertretungsberechtigt ist.

Er ist an die Beschlüsse des Ausschusses und der Mitgliederversammlung gebunden.

Im Einzelnen haben

  1. der / die Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter / in, zu Mitgliederversammlungen, Ausschuss- und Vorstandssitzungen einzuladen und diese zu leiten.
  2. der Schriftführer / in Protokoll über jede Sitzung zu führen. Sollte er verhindert sein, muss er eine Vertretung beauftragen. Zu seinen Aufgaben gehört ebenso die Öffentlichkeitsarbeit.
  3. der Kassenführer / in die Kasse zu verwalten und ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben zu führen. Er hat die Beiträge einzuziehen und eine Jahresabrechnung vorzulegen. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei Kassenprüfer / innen, die in der Hauptversammlung gewählt werden. Sie dürfen weder Vorstands- noch Ausschussmitglied sein.

Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter / in formlos einberufen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

§ 8 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, hierfür einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung ist eine Mehrheit von mindestens 3/4 der in der Versammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Liquidation wird vom Vorstand durchgeführt.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Schwaikheim, die es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des traditionellen Brauchtums zu verwenden hat.

§ 9 Inkrafttreten

Der Verein wurde am 27. Oktober 2009 gegründet. Die Satzung wurde am 27. Oktober 2009 von der Mitgliederversammlung/Gründungsversammlung beschlossen.

Sie tritt mit Eintragung des Vereins im Vereinsregister des Amtsgerichts Waiblingen in Kraft.

Die Satzung wurde am 27. Oktober 2009 von folgenden Gründungsmitgliedern beschlossen und unterschrieben.