Den Fasnets-Samstag begannen ein paar Sumpfgoischder vormittags beim Straßendapp in Feuerbach. Auch wenn nicht viele so früh dort waren, ist es jedes Jahr wieder ein großer Spaß dabei zu sein.
Alle Goischder verbrachten – wie fast immer – den Nachmittag in Waiblingen.
Die 1. Waiblinger Faschingsgesellschaft (Rems-Hexen) und die Waiblinger Karnevals Gesellschaft (u.a. die Salathengste) veranstalteten die Waiblinger Narrentage mit Großem Faschingsumzug ab 14.31 Uhr.
Als 21. von 76 Gruppen waren wir relativ weit vorne und konnten das begeisterte Publikum mit Späßen, unserem Narrenruf und natürlich Süßigkeiten erfreuen. Nach dem Umzug herrschte noch länger ein fröhliches Narrentreiben in der Altstadt.
Mehrere Sumpfgoischder zogen danach noch weiter zur Party der Großheppacher Bloggoischder. Diese diebische Guggenbande hatte am Schmotzigen Donnerstag bei den Rathausstürmen in Winnenden und Schwaikheim nicht nur unseren Rathausschlüssel mitgehen lassen, sondern zuvor auch den der Querköpf. Dafür forderten die Bloggoischder Lösegeld.
Unserer Simone gelang es, mit viel Einsatz und hochprozentigem „Lösegeld“, unseren Schlüssel zurückzuholen ;-).
Am Sonntag ging es mit unserem Busfahrer Karl wieder auf große Fahrt nach Bad Wimpfen. Wie immer war der Bus gut gefüllt, kaum ein Platz war leer geblieben und viele hatten für Verpflegung gesorgt.
Der größte Umzug im Unterland ist nicht nur wegen der fröhlichen Anfahrt ein Erlebnis, das auch unsere neuen Goischder und Bus-Gäste faszinierte.
114 Gruppen nahmen teil, wir mit Nummer 102 diesmal weit hinten. Das tat der Freude keinen Abbruch – so konnten wir fast den ganzen Umzug vom Aufstellungsplatz an einmal von vorne ansehen.

Der Weg in Wimpfen vom Tal hoch durch die gesamte Altstadt ist nicht gerade kurz und am Ende waren wir Narren ziemlich geschafft, aber glücklich.
Aufgrund der späten Startnummer ging es bald (für viele zu schnell) zurück. Die Stimmung war nur minimal leiser als bei der Hinfahrt und Karl gewährte uns auch die gewünschte „Ehrenrunde“ am Kreisel 😉
Den Rosenmontag verbrachten dieses Jahr wieder einmal alle Sumpfgoischder in Binswangen–Erlenbach bei den Boschurle.
Das Wetter war uns nicht gnädig, am Ende setzten Regen und nach dem Umzug sogar Graupelschauer ein. Schuld war bestimmt der Erlenbacher Bürgermeister Mosthaf. Der hatte den schönen Marktplatz, auf dem normalerweise nach dem Umzug mehrere Guggen zum Narrentreiben aufspielen, ausgerechnet jetzt wegen Sanierung absperren lassen. Das hätte er doch ab Aschermittwoch machen können, um bis zum Rosenmontag 2027 fertig zu sein – mal sehen, ob das klappt.
So fand das Narrentreiben in diesem Jahr weniger idylisch auf einem Parkplatz statt – gefeiert wurde trotzdem !
Den letzten Umzug besuchten wir am Fasnetsdienstag in Schwäbisch Gmünd. Auch hier waren viele Besucher aus nah und fern gekommen, um den närrischen Zug zu bestaunen.
Es gab auch hier viele Maskenträger und sogar 8 Motivwagen sowie Garden und 10 Guggen. Schließlich zog der 50. Umzug über 2,2 km mit 100 Gruppen und rund 1.900 Narren durch die Gmender Innenstadt!
Auch hier ging das närrische Treiben noch lange weiter bis sich die Sumpfgoischder verabschiedeten.
Einige zog es nach Nellmersbach.
Obwohl unsere Freunde von den Gees-Musikern in diesem Jahr nicht spielen konnten, verbrannten sie doch traditionell zum Ende der Fasnet ihre „Gees“ und alle, auch die anwesenden Sumpfies, legten ihr Häs ab.
Die Fasnest 2026 ist vorbei. Aber wie sagt der Narr?
Nach der Fasnet ist vor der Fasnet ! 🙂
