Stammtisch April

Am 11. April 2019 treffen wir uns ab 19.00 Uhr im

AMMOS in Schwaikheim

zum Stammtisch.

Bitte meldet Euch, wer kommen kann. Ist für die Tischreservierung nicht unwichtig !

Wer sich meldet hat einen Platz.

Heiße Phase, Teil 2

Am Freitag, den 01.03., waren wir bei der Narrenmesse in Oppenweiler. Pfarrer und Reichenberger Burghexe Frank sorgte mit seinem Team wie immer für eine kurzweilige Messe und die Elefanties spielten auf.

Danach blieb eine kleine Abordnung der Sumpfgoischder bei den Reichenberger Burghexen, die Bürgermeister Bernhard Bühler den Rathausschlüssel abringen konnten und ihn dann aus dem Rathaus trugen. Vor dem Julius-Zehender-Haus wurden dann drei neue Hexen mit einem Gemisch aus Sahne, Heringsbrühe, Kutteln, Laub und allerlei anderem übergossen und somit getauft. Im Haus wurde dann noch lange weiter gefeiert.

Die anderen Sumpfgoischder zogen nach der Messe direkt weiter zum 8. Nachtumzug in Mühlhausen, wo die Donnerhexen gemäß ihrem Narrenruf „Donnerbesen – lasse es krachen“ während des Umzugs mit 75 Gruppen und auch danach bei der Großen Narrenparty in der Halle und im Narrendorf ordentlich feierten.

Den Fasnetssamstag verbrachten wir bei der 1. Waiblinger FaschingsGesellschaft beim Umzug in Waiblingen.

Rund 85 Gruppen nahmen mit über 2000 Narren am Umzug teil. Hexen, Guggen, Garden und Prinzenpaare zogen durch die Stadt. Und danach wurde im Schlosskeller und rund um Markt- und Rathausplatz fröhlich weiter gefeiert.

Sonntags fuhren wir dann alle mit unserem Sigi wieder nach Bad Wimpfen. Dort, beim „größten Fasnetsumzug im Unterland„, warten immer sehr viele Zuschauer auf die Gruppen, Zünfte, Garden und Wagen. Die Stimmung ist immer toll und nach dem Umzug treffen sich viele auf dem Marktplatz im Narrendorf. Und die Rückfahrt mit dem Bus wird mit fröhlicher Musik und unserem tanzenden und Bob-fahrenden Narrensamen sicher nicht langweilig !

Am Rosenmontag waren wir nun schon zum 10. Mal in Erlenbach-Binswangen beim Umzug der Boschurle dabei. Trotz Sturmwarnung hatte die Gemeinde den Umzug starten lassen. Heftige Windböen gab es – vor allem vor dem Umzug beim Empfang der Prinzenpaare in der Genossenschaftskellerei. Natürlich tat das der Stimmung keinen Abbruch und die Guggenmusiken, die nach dem Umzug auf dem Erlenbacher Rathausplatz sorgten gute Laune bei allen, die noch lange blieben.

Den letzten Tag der diesjährigen Kampagne verbrachten wir bei – wie hier fast immer – nassem Wetter in Schwäbisch Gmünd. Die meisten der Sumpfies nahmen gemeinsam die Bahn – so begann der letzte Tag schon mit einem Treffen verschiedener Fasnetsgruppen im Zug.  Der 45. Gmender Fasnetsumzugzog ab 13.30 Uhr mit 87 Gruppen durch die Stadt. Auch hier gab es alles, was zur Fasnet gehört: Prinzenpaare und Wagen, Garden, Hexen,  viele bunte Narrengestalten und natürlich Guggenmusiken !

Nass aber gut gelaunt und wie immer gut gestärkt nach einem Besuch im schon traditionellen Imbiss fuhren wir zurück. Viele Goischder blieben gleich in der Bahn und fuhren nach Nellmerbach zu den Geesmusikern, um dort tradtionell die Fasnet bei der Geesverbrennung zu beenden und das Häs um Mitternacht abzulegen.

Am Aschermittwoch trafen wir uns im Vereinsheim der Blumen- und Gartenfreunde zum internen Ausklang. Reste des Aufflackerns wurde „beseitigt“ und viele Bilder aus der Kampagne gezeigt. Schön, dass so viele da waren und DANKE an das Grill- und FrittierTeam um Kurt und Rolando. Danke natürlich auch an die Blu-Ga´s, dass wir Euer Heim wieder einmal nutzen durften !

Heiße Phase, Teil 1

Unter dem Eindruck einer Flut von Bildern und vielen Ereignissen hier ein erster Eindruck zur „heißen Phase“ der Fasnet.

Die „heiße Phase„, also die letzten sieben Tage bis Aschermittwoch, begann bei uns mit dem Rathaussturm in Leutenbach. Die Gessmusiker trafen sich mit allen Narren und vielen Leutenbachern um 17.33 Uhr vor dem Rathaus, um dem Bürgermeister den Rathausschlüssel abzunehmen.

Die Putzweiber Anna und Berta gaben sich müde und erschöpft – genug Energie um Bürgermeister Jürgen Kiesl ordentlich die Leviten zu lesen und gemeinsam mit den Geesmusikern das Rathaus zu übernehmen hatten sie allemal.

Am nächsten Morgen ging es zu Narrenmesse nach Winnenden in die St. Karl-Borromäus-Kirche. Viele Gruppen und Narren waren gekommen, um gemeinsam mit den Querköpf´ die Narrenmesse zu feiern. Jede Gruppe wurde aufgerufen und begrüßt („Ihr seid dahoim !“)  – mit dem Gesang der katholischen Litanei. Die Fürbitten wurden unter den Stichworten Freude, Loslassen, Offenheit, Neues wagen, Trauer und Trost, und Akzeptanz von den Vertretern verschiedener Vereine vorgetragen – und natürlich kam auch die Musik bei den Querköpf´ keinesfalls zu kurz.

Danach ging es in lockerer Aufstellung durch das Markttreiben der Stadt zum Rathaus, wo schon alles dekoriert war. Das Motto in diesem Jahr war die Bewerbung zur Landesgartenschau 2032. Dunja, die musikalische Leiterin und Sprecherin der Querköpf´ teilte gleich mit, dass der Winnender OB Holzwarth sich für Winnenden gemeinsam mit Schwaikheim um die Gartenschau beworben hat, Leutenbach aber ausgestiegen war.

Deshalb ließ sie „Hartmut“, „Jürgen“ und „Norbert“ zunächst verkleidet als Gärtner Bäume pflanzen, danach als Gartenzwerge einen „Quermops“ (Mischung aus dem Winnender Mops und einem Querkopf) zeichnen. Natürlich als ein Logo für die Landesgartenschau. Zum Schluss mussten sie als Bienen getarnt Blüten, die im Publikum verteilt waren, bestäuben. Alles half nichts. Das Rathaus wurde mit der Fahne der Querköpf geschmückt und der Schlüssel übergeben.

Nach der Machtübernahme der Narren in Winnenden zogen viele der Gruppen weiter nach Schwaikheim, wo um 15.01 Uhr der 9. Sturm auf das Schwaikheimer Verwaltungszentrum anstand.

Wir freuten uns sehr über viele Gruppen: die Geesmusiker aus Nellmerbach, der Faschingsverein Burgstetten, die Holmale aus Ingersheim, die Elefanties, die 1. Narrenzunft Althütte, die Fellbacher Weingoischder, die Kelter-Hexen aus Aldingen hatten sich nach Schwaikheim aufgemacht. Und natürlich die Querköpf´und die Großheppacher Bloggoischd´r – beide Guggenmusiken sorgten ordentlich für Stimmung auf unserem Rathausvorplatz.

Derweil machten sich die Sumpfgoischder daran, Bürgermeister Häuser die Meinung zu sagen – besonders zu den vielen Bauvorhaben der Gemeinde. Durch gute Worte ließ sich Herr Häußer nicht dazu bewegen, den Schlüssel zum Rathaus herauszugeben. Und so musste unser Sprecher Holger wieder die Sumpfgoischder und die Putzteufel von den Landfrauen nach oben schicken, um den Schultes herauszuholen. Die Schlüsselübergabe glückte und das Banner der 1. Narrenzunft Schwaikheim, Sumpfgoischder,  wurde entrollt.

Testing

Unten kam aber nicht der Bürgermeister an, sondern „Baumeister Bob“ (oder Baumeister Gerhard) mit einem großen Werkzeugkasten voller Obst und Bonbons für die versammelte Narrenschar.

Die Bewirtung hatten natürlich wieder die Landfrauen übernommen. Danke Euch dafür – bestimmt hattet ihr in diesem Jahr nicht allzu viel übrig ;-).

Nach dem Abbau versammelten sich die Sumpfgoischder erst einmal zur Stärkung im „Rübezahl“, wo Stefan uns mit Rostbraten, Camembert und Getränken so gut versorgte, dass ein paar Goischder noch weiter in den Weiberfasching zogen.